Auf dem ehemaligen Parkplatz der Bundeswehr an der Pivitsheider Straße soll ein Neubau für die Unterbringung von knapp 40-45 Asylsuchenden entstehen.
Die Gemeinde hat das Grundstück von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Ende 2016 zu einem vergünstigen Kaufpreis erworben, mit der Verpflichtung, das Grundstück für die Unterbringung von Asylbegehrenden zu nutzen. Der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben soll bis zum 31.10.2020 eine Bau- und Umsetzungsplanung zur Realisierung des Vorhabens vorgelegt werden.
„Wird mit dieser Planung überzeugend dargelegt, dass die Gemeinde eine Bebauung beabsichtigt, so wird eine weitere Fristverlängerung für die Realisierung des Projektes bis zum 30.11.2021 in Aussicht gestellt“, heißt es in der Mitteilungsvorlage des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt, der heute abend um 19 Uhr tagt.
Dort wird Angela Mahrt vom Büro „Pape-Architekten AG“ aus Herford die Bau- und Umsetzungsplanung, die in Abstimmung mit der Verwaltung erarbeitet wurde, vorstellen.
Geht es nach den bisherigen Planungen, wird es auf dem 12.500 Quadratmeter großen Grundstück ein zweigeschossiges Gebäude mit separaten Eingängen für unterschiedliche Gruppen geben. Die Unterkunft soll mit 40 „Einheiten “, wobei jede knapp 22 Quadratmeter hat, für 40-45 Personen ausgelegt sein.
Die Planung sieht vor, dass der Bauantrag noch Ende dieses Jahres eingereicht wird. Die Auftragsverteilung könnte dann im März des kommenden Jahres an den Generalunternehmer erteilt werden. Die Architekten rechnen mit einer Fertigstellung nicht vor Juni 2022.

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