Mit 27:30 musste sich das Team HandbALL am Samstag knapp dem TuS Spenge geschlagen geben. Dabei feierten die Lipper ein starkes Comeback in der zweiten Halbzeit, die erste Hälfte verhinderte aber schlussendlich ein besseres Ergebnis. „Wir schaffen in der zweiten Halbzeit alles, was wir in der ersten nicht geschafft haben“, so Matthias Struck nach dem Spiel in Spenge, bei dem die THL-Jungs auch in diesem Jahr wieder lautstark von zahlreichen Fans unterstützt.

„Wir sind in der ersten Halbzeit ins Hintertreffen geraten, weil wir in einer Phase unsere freien Chancen nicht reingemacht haben, da lassen wir einige freie Bälle liegen“, blieben die Gäste aus dem Lipperland knapp 15 Minuten ohne Tor. „So liegen wir schnell hinten und fangen an, vielleicht ein wenig zu viel nachzudenken“, so Matthias Struck.

„Wir waren immer etwas zu dicht auf der Abwehr, haben dadurch die großen, schweren Jungs von Spenge zu wenig in Bewegung gebracht und sind dann leider auch verdient mit sieben Toren Rückstand in die Pause gegangen.“ Das Team HandbALL lag nach 22 Minuten beim 3:10 bereits mit sieben Toren zurück, auch zur Pause war der Abstand unverändert (7:14). „In der Pause haben wir unseren Matchplan und unsere Ziele nochmal besprochen und gesagt, dass wir unser Tempospiel forcieren müssen“, gab Struck Einblicke in die Besprechung. „Das hat dann in der zweiten Halbzeit sehr gut geklappt. Wir haben viel mehr Tempo im Spiel gehabt, aber hinten noch zu viele Gegentreffer kassiert.“

Das Team HandbALL agierte stärker mit Beginn der zweiten Halbzeit und kämpfte um den Anschluss und sich zurück ins Spiel. „Um dann Ballgewinne zu generieren, haben wir angefangen, die Abwehr offensiver aufzustellen. Mit der 4:2-Deckung haben wir Bälle bekommen, leider aber in der Vorwärtsbewegung den ein oder anderen technischen Fehler gehabt, der uns daran gehindert hat, entscheidend zu verkürzen“, so der THL-Trainer.

Als die Lipper in die 3:3-Deckung wechselten, wurde es noch enger in der Spenger Sporthalle. „Es hätte wirklich fast klappen können, dass wir das Spiel nochmal ganz eng bekommen“, lagen beim 24:27 nur noch drei Tore zwischen den beiden Teams. „Leider haben wir am Ende nochmal zwei, drei Freie verworfen, um noch etwas Zählbares rauszuholen“, mussten die Jungs vom THL in die knappe 27:30-Niederlage einwilligen. „Hut ab vor der Leistung in der zweiten Halbzeit. Wir werfen 20 Tore in Spenge, setzen sie immer unter Druck, machen richtig Alarm, zeigen Kampfgeist und Leidenschaft und das müssen wir jetzt mit ins nächste Spiel nehmen“, so Matthias Struck, der auch die eigenen Fans lobte: „Es hat uns sehr gefreut und es ist immer sehr schön, dass wir Unterstützung von den eigenen Leuten haben. Das hilft natürlich, beflügelt die Jungs auch, aber nichts destotrotz hat es heute nicht gereicht.“

Team HandbALL: Mühlenstädt, Goldbecker; Weiß 1, Runge 3, Hübner, Oetjen 5, Hasenkamp, Blaauw 6/3, Geislers 2, Hansen 4, Carstensen, Herz, Hollstein, Houtepen 6.

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