Mit 28:35 musste sich das Team HandbALL am Samstag dem TuS 82 Opladen geschlagen geben. Dennoch zeigte sich Co-Trainer Dominik Schmidt zufrieden mit dem Auftritt: „Wir haben über 45 Minuten ein sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt und bis zum Ende um die Punkte gekämpft. In Summe haben wir leider zu viele technische Fehler gemacht und Chancen ausgelassen“, machte Schmidt die Gründe für die Niederlage aus.

Über weite Phasen war die Partie ausgeglichen. Zwar legten die Gastgeber aus dem Rheinland immer zwei, drei Tore vor, doch die Lipper blieben und Schlagdistanz und ließen sich nie abschütteln. Kurz vor der Pause konnte sich Opladen auf vier Tore absetzen, das 13:17 aus Sicht der Lipper konterten Carstensen und Hansen zum 15:17-Pausenrückstand.

Auch in den zweiten 30 Minuten ging es zunächst enger zu, aber die Gäste aus Augustdorf und Lemgo schafften es nie, ein Unentschieden zu erreichen oder mal vorzulegen. „Wir haben Opladen physisch und spielerisch Paroli geboten“, bilanzierte Co-Trainer Schmidt. „Über 45 Minuten haben wir wirklich ein sehr, sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt.“

Doch in der Schlussphase setzten sich die Gastgeber wieder auf vier und dann erstmals auch auf fünf Tore ab. „Am Ende war das Ergebnis leider deutlich zu hoch, da wir dann mit einer offensiven Deckung nochmal alles in die Waagschale gelegt haben und volles Risiko gegangen sind, was dann leider nicht von Erfolg gekrönt war“, erklärte Dominik Schmidt. „Die Jungs waren sehr gut eingestellt und wussten was Opladen spielt und auch, was sie gegen den TuS spielen mussten. Nichtsdestotrotz hatten wir dann am Ende einfach in Summe zu viele technische Fehler und haben unterm Strich vorne zu viele einfache Dinger liegen gelassen, was dann am Ende den Ausschlag gegeben hat für die Niederlage“, fasste Lemgos
Co zusammen.

„Dennoch bin ich super stolz auf die Mannschaft, die echt über 60 Minuten alles in die Partie gesteckt und nie aufgehört hat, um diese zwei Punkte zu kämpfen“, fand der THL-Trainer trotz der Niederlage lobende Worte. „Abschließend muss man aber sagen, dass Opladen über die volle Distanz einfach konstanter in ihren Abschlüssen war und auch deutlich weniger technische Fehler zu verbuchen hatte.“

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