Jutta Kruft-Lohrengel, Vizepräsidentin von IHK NRW äußert sich im Rahmen des heutigen Innenstadtgipfels der Landesregierung sehr besorgt über die Entwicklung in vielen Innenstädten Nordrhein-Westfalens:
„Viele Einzelhändler, Gastronomen und touristische Unternehmen in den Innenstädten stehen nach Monaten des Lockdowns vor dem Aus. Kurzfristig sind die Unternehmen darauf angewiesen, dass die versprochenen Hilfen unbürokratisch fließen. Langfristig stehen in den Innenstädten aber ganze Standortverbünde auf dem Spiel. Um dem Strukturwandel zu begegnen, reicht das Handeln des Einzelnen meist nicht aus. Für die Innenstädte braucht es ein koordiniertes Vorgehen aller Akteure. Daher begrüßen wir den heutigen Innenstadtgipfel der Landesregierung.
Neben den Finanzierungsfragen ist es wichtig, grundsätzliche Maßnahmen einzuleiten, die das Funktionieren der Innenstädte in Zukunft sichern. Dabei geht es ebenso um städtebauliche und Fragen der Erreichbarkeit wie auch um bürokratische Erleichterungen. Denn diese, das haben die Erfahrungen im Frühjahr 2020 gezeigt, verschaffen den Unternehmen nicht nur betriebswirtschaftlich Luft, sondern fördern auch die Motivation, denn die UnternehmerInnen sehen, dass die Behörden ihre Sorgen ernst nehmen.“

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