Der Augustdorfer Klimaschutzmanager Lamine Traoré hat seine Stelle bei der Gemeindeverwaltung gekündigt. Das bestätigte dieser den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN in einem Telefongespräch. Bauamtsleiter Manuel Bröker hatte die Personalie zuerst in der letzten Ausschusssitzung verkündet.
Der Grund? „Ich nehme eine Stelle bei der Stadt Düsseldorf an“, erklärte Traoré. Ende November sei in Augustdorf Schluss, dann gehe es an den Rhein. Einen Nachfolger will die Verwaltung nach Aussagen von Bröker nicht suchen; die Stelle war bis April nächsten Jahres befristet. „Bis wir jemanden fänden, der dann auch noch eingearbeitet werden müsste, ist die Zeit schon rum“, vermutet Manuel Bröker.
Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird zu 90 Prozent gefördert. Ob diese wieder ausgeschrieben wird und nach einer weiteren Förderung geschaut werden soll, sei letztendlich auch eine politische Frage, mit der sich der neue Rat auseinander setzen müsse, erklärt der Bauamtsleiter. Eine nächste Förderung sei nicht mehr ansatzweise so hoch und würde den eh knappen Gemeindehaushalt wesentlich stärker belasten.
Was ist das Fazit, das Lamine Traoré nach knapp zwei Jahren Arbeit in Augustdorf zieht? Was hat er erreicht, wo gab es Schwierigkeiten? Und: Ist Düsseldorf wirklich besser als Augustdorf?
Diese Fragen beantwortet der Klimaschutzmanager in seinem ersten Abschiedsinterview nach der Bekanntgabe seiner Kündigung in den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN; Dienstag, den 20. Oktober, nur auf www.augustdorfernachrichten.de
Aktualisierung: Den Interviewtermin mit den AUGUSTDORFER NACHRICHTEN am 19.10. sagte Klimaschutzmanager Lamine Traoré kurzfristig mit der Begründung ab, dass es da wohl ein Missverständnis gegeben habe. Er werde sich erst wieder im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt öffentlich äußern.

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