Der neue Bürgermeister Thomas Katzer hat eine anstrengende Woche hinter sich. Am 2. November trat er seinen Dienst in der Verwaltung an, am Donnerstag Abend fand die feierliche Verpflichtung in der ersten Ratssitzung der 17. Legislaturperiode statt. Grund genug für die AUGUSTDORFER NACHRICHTEN am Freitag einmal im Büro vorbeizuschauen und zu fragen:
AN: Wie war die erste Woche als Bürgermeister?
Bürgermeister Thomas Katzer: Die erste Woche war hochinteressant und sehr zeitintensiv.
AN: Was war das Besondere?
Katzer: Ich habe sehr große Hilfe durch die Mitarbeiter der Verwaltung, durch die Fachbereichsleiter und den Fachleiter des Betriebsausschusses erfahren.
AN: Wie haben Sie denn Ihre ganzen Terminanfragen erledigen können?
Katzer. Da war mir Bettina Grote eine große Hilfe, die den Ansturm an Terminanfragen geregelt hat. Hätte ich das gemacht, wäre ich zu nichts anderem gekommen.
AN: Was haben Sie stattdessen machen können?
Katzer: Ich habe, so wie ich es auch vor der Wahl versprochen habe, mit jedem einzelnen Mitarbeiter schon einmal gesprochen; mir war einfach wichtig, dass ich jeden zumindest schon einmal kurz kennenlernen konnte.
AN: Wie waren diese ersten Gespräche?
Katzer: Ich wurde von allen sehr freundlich aufgenommen, keiner war verhalten.
AN: Wie konnten Sie sich denn seit der Wahl auf Ihre Arbeit vorbereiten, gab es eine Übergabe?
Katzer: Ich kann ganz klar sagen, dass der ständige Stellvertreter Patrick Herrmann der Lokomotivführer war, der mit mir die Übergabe gemacht hat und mir es ermöglicht hat, einen guten Start in die neue Aufgabe zu schaffen.
AN: Welche Termine haben Sie denn in Ihrer ersten Woche wahrgenommen?
Katzer: Neben zahlreichen Besprechungen und Corona-Krisensitzungen habe ich mich auch sehr über meinen ersten „Außentermin“ gefreut.
AN: Welcher war das?
Katzer: Ich war eingeladen, als Melanie Grimm durch die Bezirksregierung zur neuen Leiterin der Realschule ernannt wurde.
AN: Wie bewerten Sie die Ernennung?
Katzer: Ich bin der Auffassung, dass wir mit Frau Grimm eine erstklassige Kraft haben, die die Realschule weiter nach vorne bringt. Ich bin sehr froh über die Ernennung.
AN: Wie finden Sie eigentlich Ihr Büro?
Katzer: Ich fühle mich hier sehr wohl, weil es freundlich und hell ist.
AN: Werden Sie etwas verändern?
Katzer: Ich werde am Wochenende erst einmal mit meiner Frau ein paar Bilder aufhängen, um auch hier einen Wohlfühlcharakter zu haben.
AN: Wie sehen die nächsten Tage und Wochen bei Ihnen aus?
Katzer: Ich sehe eine große Aufgabenflut auf mich zukommen. Gleichzeitig spüre ich aber auch das hohe Maß an Kompetenz und Arbeitsbereitschaft innerhalb der Verwaltung. Ich werde in den kommenden Tagen einen Prioritätenkatalog erstellen, um mich dann gemeinsam mit Politik und Verwaltung hinzusetzen und diesen abzuarbeiten.
AN: Herr Katzer, herzlichen Dank für das Gespräch.

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