Bereits vor der Kommunalwahl hatte die CDU Augustdorf eine Mitfahrerbank gekauft. Seit gestern hat sie offiziell ihren Platz an der Dorfkirche gefunden. Bürgermeister Thomas Katzer weihte diese ein. Ratsmitglied Wolfgang Huppke freut sich mit Fraktionsgeschäftsführer Frank Salomon über die neue Möglichkeit für die Augustdorferinnen und Augustdorfer, kostenfrei „mitzufahren“. Die CDU-Fraktion bedankt sich bei Bürgermeister Thomas Katzer sowie den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterstützung der Aktion.

Das Prinzip ist einfach: Wer Richtung Detmold mitgenommen werden möchte, nimmt Platz. Wer ohnehin schon unterwegs ist und jemandem etwas Gutes tun möchte, hält an und lässt einsteigen.
Der Standort ist mit Absicht gewählt. „Denn die ist hoch frequentiert“, sagt Wolfgang Huppke. Gefertigt ist die Bank aus zertifiziertem Naturholz und damit wetterfest. Benötigt sie einmal etwas Pflege, kümmert sich darum die CDU.
Damit auch jeder erkennt, dass es sich nicht um irgendeine Bank handelt, wurde auch ein Schild mit der Aufschrift „Mitfahrerbank“ angebracht, mit dem Zusatz, der auf die Fahrtrichtung Detmold hinweist. „Die Bürger haben so ergänzend zum Linienverkehr die Möglichkeit sich zu setzen und darauf zu warten, dass ein freundlicher Pkw-Fahrer anhält und sie mitnimmt“, beschreibt Huppke die Idee. „Die Augustdorfer sind am Anfang bestimmt etwas zurückhaltender, aber das baut sich ab“, zeigt er sich optimistisch. Kommt die Bank gut an, könnte künftig eine zweite in der Nähe vom Rewe in Richtung Stukenbrock folgen.
Das Konzept der Mitfahrerbank ist nicht neu. In vielen Städten sind sie bereits zu finden, so zum Beispiel auch in Stukenbrock und Heiden.
Finanziert wurde die Bank durch Gelder, die die CDU normalerweise für Handreichungen wie Luftballons und Kugelschreiber während des Wahlkampfes verwendet hätte, um diese an Informationsständen zu verteilen. Auf solche Wahlkampfaktionen haben die Kandidaten bei der diesjährigen Kommunalwahl jedoch verzichtet.
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