Der Winter war am Wochenende wieder deutlich über die Sennerandgemeinde hereingebrochen. Wege mussten freigeschaufelt werden und für viele Familien stellte sich die Frage, wie man das Wochenende nutzen kann und vor allem wo.
Da bot es sich an nur zehn Minuten bis zum Hermannsdenkmal zu fahren. Während Samstag nur wenige Besucher dort waren, wurde es am Sonntag zunehmend voller, so dass ab 14 Uhr das Ordnungsamt und ein privater Sicherheitsdienst die Einfahrt zum Parkplatz abriegelten. Wie viele Besucher sich zu dem Zeitpunkt auf dem Gelände tummelten, ist schwer einzuschätzen, auch die Sicherheitsbehörden konnten dazu keine Angaben machen, der Parkplatz und auch die Randstreifen der Straße waren zugeparkt.
Die zahlreichen Familien vor Ort nutzen die Gunst der Stunde, um auf dem Rodelberg oberhalb des Parkplatzes ihr Vergnügen zu haben, eine kleine Blockhütte versprach Bratwurst und Pommes, so dass die Besucher sich zwischendurch stärken konnten. Überlaufen war das Areal jedoch zu keinem Zeitpunkt.
In Augustdorf war es am Sonntag hingegen stiller. In den Gemeinden fanden Übertragungsgottesdienste statt, nur die katholische Kirche hatte ihre Kirchentüren zu einem Präsenzgottesdienst weit aufgemacht, nach Angaben von Gemeindemitgliedern waren dem Angebot aber nur eine Handvoll Gläubige gefolgt.
 

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