Die jährliche Spendensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht
durch die Bundeswehr unterstützt. Brigadegeneral Torsten Gersdorf, Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf,
hat Ende der vergangenen Woche entschieden, die Haus-und Straßensammlung in den Standortbereichen in diesem Jahr auszusetzen.
„Diese Entscheidung gilt für alle Bundeswehrstandorte in unserem Bundesland und damit natürlich auch für Augustdorf“, erklärt Oberst Jochen Geck, Standortältester in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne. „Neben der Spendensammlung durch Bundeswehrangehörige an der Haustür wird aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie auch auf Sammlungen am Volkstrauertag in diesem Jahr verzichtet“, so Geck weiter.
Der Schwerpunkt liege somit in der Sammlung in den Liegenschaften der Bundeswehr. Auf der Internetseite (www.volksbund.de) des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. besteht zudem die Möglichkeit, über die „Digitale Spendendose“ die Arbeit des Vereins zu unterstützen.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ist eine humanitäre Organisation und widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, berät öffentliche und private Stellen, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Bildung und Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Der Volksbund zählt rund 300.000 aktive Förderer sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessierte. Mit den Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund fast zwei Drittel seiner Arbeit.
Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Den Bundesvorstand leitet der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Wolfgang Schneiderhan.

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