Der Rat der Gemeinde Augustdorf hat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen, dass die Voraussetzungen für die Durchführung von Flohmärkten auf der Internetseite der Gemeinde bereitgestellt werden. Vorausgegangen war ein Antrag der DBA-Fraktion. „Uns war nicht klar, was wir beschließen sollen“, sagte Bürgermeister Thomas Katzer. „Zugegeben, es war eine merkwürdige Formulierung“, erklärte Lutz Müller, Fraktionsvorsitzender der DBA im Rat.

Die Idee kam dabei nach Aussagen von Müller von einem jungen Ehepaar, dass von den bekannten Online-Seiten enttäuscht war. Aus diesem Grund habe die Fraktion diesen Antrag gestellt. „Ein Flohmarkt kann jederzeit von einer Privatperson oder einer Institution beim Ordnungsamt der Gemeinde Augustdorf beantragt werden“, schrieb die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage. Hierbei gelten verschiedene Auflagen, welche beachtet werden müssen: „Der Flohmarkt darf durch die durchführende Person nicht mit einer Gewinnerzielungsabsicht durchgeführt werden. Es dürfen keine Neuwaren verkauft werden und keine gewerblichen Anbieter ihre Waren verkaufen.“

Sofern ein Flohmarkt, wie von der DBA-Fraktion in ihrem Antrag gefordert, regelmäßig stattfinden soll, müsste zudem die Satzung über den Wochenmarkt angepasst werden, „da es sich gem. § 68 Gewerbeordnung um einen Spezialmarkt handelt, der entsprechend festzusetzen ist“, erklärt die Verwaltung. Eine Durchführung durch Privatpersonen und private Initiativen werde daher begrüßt.

Die DBA-Fraktion kündigte daraufhin an, künftig im Frühjahr einen Flohmarkt durchführen zu wollen. Sie werde sich dabei um die Organisation und das anschließende aufräumen kümmern. Müller wünschte sich lediglich Unterstützung durch den Kommunalen Ordnungsdienst. „Wenn es im Chaos endet, war das dann allerdings das erste und letzte Mal“, sagte Müller.

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