Im Heimspiel am Samstag musste sich das Team HandbALL der Ahlener SG mit 33:38 geschlagen geben. „Wir wussten, dass es heute schwer werden wird“, so Trainer Matthias Struck nach dem Spiel. „Ich glaube Ahlen ist verdienter Sieger, aber trotzdem war es von beiden Mannschaften eine super Leistung.“ Nach der temporeichen ersten Halbzeit führten die Gastgeber mit 19:17, jedoch drehte Ahlen die Partie und strich am Ende den Sieg ein.

„Wir haben in der gesamten Saison bis jetzt wirklich gute Leistungen gezeigt und dass das Punktekonto nicht das widerspiegelt, was wir an Leistungen auf dem Spielfeld zeigen ist natürlich sehr ärgerlich“, führte der THL-Trainer nach dem Spiel aus. „Die Leistung der Jungs war zum Großteil wirklich sehr gut und sicherlich wäre es super gut gewesen, heute nachzulegen, aber wir wussten auch, dass es sehr schwer wird.“

„Ahlen ist sehr hoch anzusiedeln mit ihrer Qualität in der Liga. Sie sind sehr stabil, vor allem in der Abwehr, sie agieren in verschiedenen Systemen und das auch sehr gut“, zog der Trainer vom Team HandbALL Bilanz. „Sie bringen selber viel Tempo ins Spiel, im Angriff unterlaufen ihnen sehr wenig Fehler, sie haben eine hohe Passqualität und lassen wenig Bälle liegen und das war auch der Punkt in der zweiten Halbzeit, der es uns sehr schwer gemacht hat.“

Mit viel Tempo auf beiden Seiten ging es in die Partie. Die Tore fielen in schneller Folge. Legte das eine Team vor, glich der Gegner schnell wieder aus. „Wir haben in der ersten Halbzeit ein paar Bälle bekommen, die wir auch wirklich gut für unser Tempospiel genutzt haben. Wir haben mit der Schnellen Mitte gespielt und sofort auf der anderen Seite wieder zugeschlagen, weil wir mit viel Tempo nach vorne gegangen sind. Das war Mega“, lobte Matthias Struck seine Jungs. Zur Pause führten die Lipper vor mehr als 400 Zuschauern in dieser sehr sehenswerten Partie mit 19:17.

„Leider haben wir das in der zweiten Halbzeit nicht mehr hinbekommen, dass wir Tempo reingebracht haben“, drehte sich das Spiel kurz nach Wiederbeginn. „Das lag zum einen auch mit an der Qualität des Gegners“, so Struck. „Wir haben es in der Abwehr nicht mehr geschafft, Bälle rauszuholen und sie schnell nach vorne zu bringen und das war so ein bisschen der Casus knacksus an dieser Geschichte. Dann spielen wir natürlich auch noch im Sieben gegen Sechs gute Situationen raus, die der Ahlener Torhüter super vereitelt hat.“

Die Ahlener SG setzte sich wieder nach vorne und konnte auch drei und vier Tore vorlegen. „Sie hatten dann natürlich ein wenig mehr Lockerheit. Dann ist der Druck nicht mehr so groß und es wird ungemein schwerer, Bälle in der Deckung zu gewinnen“, sah Struck. „Das war so ein bisschen die Phase, in der wir ins Hintertreffen geraten sind.“ Ahlen legte beim 28:25 erstmals drei Tore vor.

Bis zum Ende verteidigten die Spieler der ASG den Vorsprung und bauten ihn noch leicht aus. „Wir können nur unsere eigene Leistung beeinflussen und das sind halt ganz, ganz kleine Faktoren, die das heute entschieden haben“, so Struck nach dem Spiel. „Ob das der Ball ist, der nicht im Netz landet oder ob das vielleicht dieses klein bisschen schnellere Umschalten ist, es die zwei, drei Bälle zu wenig sind, die wir hinten rausgeholt haben“, bilanzierte der Trainer.

Ich glaube, Ahlen ist verdienter Sieger, aber trotzdem war es von beiden Mannschaft eine super Leistung. Für uns heißt es jetzt mit einer guten Leistung weiterzumachen und gegen Gladbeck zwei Punkte zu holen“, blickt Matthias Struck schon auf die nächste Partie beim VfL Gladbeck am nächsten Samstag voraus.

Team HandbALL: Mühlenstädt, Goldbecker; Runge 2, Bakker 1, Hübner 3, ter Duis, Oetjen 6, Hinsch 2, Blaauw 5, Hansen 3/1, Carstensen 5, Herz 2, Hollstein, Houtepen 4.

Textquelle: Team HandbALL

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