Auf rund 1.200 Metern entsteht an der Dorlastraße in Niederschönhagen ab dem 3. November ein Geh- und Radweg.

An der Dorlastraße in Niederschönhagen baut der Kreis Lippe zwischen den Knotenpunkten Blomberger Straße und Bad Meinberger Straße auf rund 1.200 Metern Länge einen Geh- und Radweg. Die Baumaßnahme startet am 3. November und wird rund fünf Monate dauern. Sie umfasst ebenfalls den Bau einer Geh- und Radwegbrücke über den Diestelbruchbach in der Nähe der Kreuzung zur Blomberger Straße (K 78) und den Umbau des Einmündungsbereichs Dorlastraße/Bad Meinberger Straße. Hier wird der dann neue Radweg an den Radweg der Bad Meinberger Straße, der im Jahr 2020 gebaut wurde, angeschlossen.

Das Vorhaben stellt einen wichtigen Teilnetzschluss des Radwegenetzes zwischen Diestelbruch und Brüntrup und damit im weiteren Verlauf zwischen Detmold und Blomberg dar. Die letzte Lücke im Radwegenetz zwischen der Blomberger Straße und der Vahlhauser Straße soll dann in den Folgejahren geschlossen werden. Dieser Streckenabschnitt sowie der Abschnitt der Dorlastraße sind Bestandteil des Radnetzes OWL und haben eine hohe Bedeutung für den Alltagsradverkehr. „Mobilität ist im Kreis Lippe ein wichtiges Thema, besonders der Radverkehr. Als ‚Fahrradfreundlicher Kreis‘ möchten wir das lippische Radwegenetz lückenlos ausbauen, um den klimafreundlichen Umstieg auf das Fahrrad attraktiver zu gestalten. Dafür haben wir zum Beispiel ein Radverkehrskonzept“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Dass unsere Maßnahmen zielführend sind, zeigt unsere Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der fahrradfreundlichen Städte, Gemeinden und Kreise NRW (AGFS). Diese wurde im vergangenen Jahr um weitere sieben Jahre verlängert. Das ist ein Qualitätsmerkmal“, fügt er hinzu.

An der Dorlastraße konnten Fußgänger und Radfahrer bis jetzt nur die schnell befahrene Straße mitbenutzen. Nun werden die verschiedenen Verkehrsteilnehmer voneinander getrennt: „Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten erfolgen. Im ersten entstehen Geh- und Radweg sowie die Brücke, im zweiten folgt dann der Umbau der Einmündung“, erklärt Rainer Huneke, Leiter des Eigenbetriebs Straßen das Vorgehen. „An der Einmündung wird der vorhandene Rechtsabbiegerstreifen zurückgebaut und somit die Einmündung insbesondere für die Radfahrer und Fußgänger sicherer gestaltet“, fügt er hinzu.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. 95 Prozent davon sind Fördermittel von Bund und Land. Entlang des neuen Geh- und Radweges werden außerdem rund 50 Bäume gepflanzt. „Die Dorlastraße ist eine relevante Straße für den Alltagsradverkehr, den wir kreisweit sicher und gradlinig gestalten wollen. Der Kreis Lippe vernetzt die Fahrradwege immer weiter, sodass ein flächendeckendes Netz entsteht. Nachhaltige und klimabewusste Mobilität soll den Verkehr der Gegenwart und noch mehr der Zukunft bestimmen“, fügt Dr. Ute Röder, Verwaltungsvorstand II hinzu.

Im ersten Bauabschnitt wird die Dorlastraße halbseitig gesperrt, weshalb Verkehrsteilnehmer nur Richtung Fissenknick fahren können. Im zweiten Bauabschnitt wird der Verkehr am Einmündungsbereich Dorlastraße/Bad Meinberger Straße über eine Baustellenampel geregelt.

Während der Baumaßnahme lassen sich Behinderungen des Straßenverkehrs nicht vermeiden. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Baustellenbereich zu umfahren. Der Kreis Lippe bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

Radverkehrsförderung im Kreis Lippe

Mehr Informationen über den „Fahrradfreundlichen Kreis Lippe“, das Radverkehrskonzept des Kreises Lippe und das Radnetz OWL finden Sie unter: https://www.kreis-lippe.de/kreis-lippe/verwaltung-und-service/buergerservice/kreisverwaltung/radverkehr.php

Textquelle: Kreis Lippe
Bildquelle: Kreis Lippe / Machen den symbolischen ersten Spatenstich: Landrat Dr. Axel Lehmann; Daniel Rieks vom EB Straßen; Rainer Huneke, Leiter des EB Straßen, Marco Schulte vom EB Straßen; Stefan Weinkopf vom Ingenieursbüro Weinkopf mit Hündin Wilma; Dr. Ute Röder, Verwaltungsvorstand II beim Kreis Lippe; Christian Wolter vom Ingenieursbüro Weinkopf und Thomas Hilker, Fachgebietsleiter EB Straßen

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