Das Team Handball unterlag am Dienstag bei LIT 1912 II mit 27:34. „Sicherlich tat es sehr weh, dass Rouven Hübner kurz vor der Pause ausgefallen ist und wir somit nur noch mit einem Linkshänder auf dem Spielfeld standen“, so THL-Trainer Struck nach dem Spiel. Nach gutem Start drehte sich das Spiel immer mehr Richtung Gastgeber. „Wir hatten mit zunehmender Spielzeit in der zweiten Halbzeit in der Abwehr immer mehr Probleme, LIT vor Herausforderungen zu stellen.“

Dabei erwischten die Lipper einen guten Start an diesem Derby-Abend. „Wir haben super ins Spiel gefunden und haben in der ersten Phase der ersten Halbzeit das Spiel dominiert. Wir hatten Ballgewinne in der Deckung, Tempospiel nach vorne und haben im Sechs-gegen-sechs gute Lösungen gefunden“, sah Matthias Struck zunächst seine Jungs mehrmals mit vier Toren vorne. „Wir hatten das Spiel von Beginn an in unserer Hand, aber es war auch sicherlich allen klar, dass es mit zunehmender Spielzeit nochmal knapp wird.“ Fortan war das Spiel enger, das Team HandbALL nahm beim 16:15 eine knappe Führung mit in die Pause.

Einen Schockmoment gab es kurz vor der Pause, als Rouven Hübner nach einem Zusammenprall am Boden liegen blieb und nicht mehr eingesetzt werden konnte. „Sicherlich tat es sehr weh, dass Rouven Hübner kurz vor der Pause ausgefallen ist und wir somit nur noch mit einem Linkshänder auf dem Spielfeld standen. Die Möglichkeiten, die uns da zur Verfügung standen – mit Rechtshänder auf Rückraum rechts und Linkshänder in Person von Hark Hansen auf Rechtsaußen oder mit Rechtshänder Max Hollstein auf Rechtsaußen und Hansen im Rückraum – haben schon sehr viel Druck, den wir ausüben wollten, aus unserem Spiel genommen, das hat LIT gut zu verteidigen gewusst“, fehlte den Lippern die ein oder andere weitere Alternative.

LIT zog das Spiel mehr und mehr an sich. „Wir hatten mit zunehmender Spielzeit in der zweiten Halbzeit in der Abwehr immer mehr Probleme, LIT vor Herausforderungen zu stallen. Da sind wir oft zu flach geblieben“, so der Trainer der Lipper. Auch die Umstellung in der Deckung auf 5:1 brachte nur kurzzeitig Erfolg. „Da konnten wir etwas Druck aufbauen und ein bisschen für Stress sorgen. Das hat erst gut geklappt, aber auch da hatte LIT, die aus ihrer eigenen, verbesserten Abwehr viel Selbstvertrauen mit nach vorne genommen haben, immer wieder Lösungen gegen unsere Deckung gefunden.“

„Sie haben dem Spiel dann immer mehr ihren Stempel aufgedrückt. Wir haben uns sehr, sehr schwer getan, im Angriff gute Lösungen gegen die sehr gut agierende 6:0-Abwehr im Innenblock mit Klesniks und Bagaric zu finden. Zudem ist LIT ins Tempospiel gekommen“, so Struck. „Ab der 45. Minute war bei einigen Spielern der Akku leer und da muss man einfach sagen, hat uns vielleicht das Spiel gegen die Panther sehr viel Kraft gekostet. Wir konnten dann nicht mehr gegen die wirklich gut aufspielende Mannschaft aus Nordhemmern gegenhalten. Und dann geht auch der Sieg, auch in der Höhe, so vollkommen in Ordnung.“

Am Ende mussten die Lipper in die Niederlag einwilligen und rutschten auf den dreizehnten Tabellenplatz ab. „Durch diese Niederlage, das muss man ganz klar sagen, befinden wir uns im Abstiegskamp und in den kommenden Wochen und Monaten müssen wir jetzt als Team diesen Kampf annehmen und alles was das mit sich bringt. Wir müssen uns gut vorbereiten und gut weiterarbeiten, wir sehen uns jetzt als Jäger in der Liga. Als Jäger auf die Plätze, die einen sicheren Klassenerhalt mit sich bringen, sprich Platz zehn. Wir müssen Punkt für Punkt sammeln und dafür sorgen, dass wir Druck auf Platz 10 ausüben und die Teams vor uns ins Schwitzen bringen.“

Team HandbALL: Mühlenstädt, Goldbecker; Bakker, Hübner 2, Oetjen 1, Hasenkamp 5, Hinsch 2, Geislers 1, Hansen 8/2, Carstensen 2, Herz, Hollstein, Houtepen 6.

Textquelle: Team HandbALL

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