Der Kreis Lippe verlängert seine Allgemeinverfügung, in der weitere Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für den Kreis Lippe festgelegt sind, bis zum 13. Januar 2022. Somit gelten auch weiterhin die Regelungen für Versammlungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie die strengeren Personenobergrenzen für private Zusammenkünfte, die in der Allgemeinverfügung vom 13. Dezember getroffen worden sind. 
Informationen dazu, welche Regelungen aktuell in Lippe gelten, sind im Internet unter www.kreis-lippe.de/corona zu finden. Dort ist auch die Allgemeinverfügung des Kreises mit den detaillierten Regelungen verlinkt, die im Kreisblatt 86/2021 veröffentlicht ist.
Welche sind das?

Private Zusammenkünfte: Höchstens 25 Personen innen und 100 Personen außen

Für private Zusammenkünfte werden die Personenobergrenzen angepasst:

  • Innenräume: Höchstens 25 Personen, es gilt 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen)
  • Im Freien: Höchstens 100 Personen, es gilt 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen)

Regelungen für Kirchen und Religionsgemeinschaften

Für Versammlungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften gelten folgende Regelungen:

  • Alle Personen müssen einen 3G-Nachweis vorweisen.
    Zum 3G-Nachweis gelten die Regelungen wie vom Land festgelegt (siehe dazu: )
    Ist ein Test in einer zugelassenen Teststelle nicht möglich – zum Beispiel, weil die Versammlung an einem Sonn- oder Feiertag stattfindet – kann unter bestimmten Voraussetzungen auch vor Ort ein Selbsttest unter Aufsicht erfolgen.
  • Mindestabstand:
    Alle Personen müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern während der gesamten Zeit einhalten werden. Personen aus einem Haushalt dürfen den Mindestabstand zueinander unterschreiten.
  • Für alle Versammlungen gilt eine Maskenpflicht (mindestens medizinische Maske) für alle Teilnehmenden. Die Maskenpflicht gilt auch in den Außenbereichen, zum Beispiel auf Kirchenvorplätzen.
    Ausnahmen von der Maskenpflicht:

    1. Bei der Einnahme des Abendmahls und ähnlichen rituellen Handlungen darf die Maske kurzzeitig abgenommen werden.
    2. Auch vortragende Personen dürfen die Maske für die Zeit ihres Redebeitrags abnehmen, sofern sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen vortragenden Personen und mindestens fünf Meter Abstand zu sonstigen Personen (zum Beispiel Zuschauern) einhalten.
    3. Kinder bis zum Schuleintritt sind gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes von der Maskenpflicht ausgenommen. Kinder bis einschließlich 13 Jahren können alternativ auch eine Alltagsmaske tragen, wenn sie aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können.
  • Wenn die Kirche oder Religionsgemeinschaft ein Hygienekonzept erstellt hat, muss sie das Konzept unaufgefordert beim Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vorlegen.
  • Auch für die Außenbereiche vor den Versammlungsstätten, wie zum Beispiel Kirchenvorplätzen, wird dringend empfohlen, mindestens die 3G-Regelung sowie die Mindestabstände untereinander einzuhalten.
  • Abweichungen bei 2G möglich:
    Wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften für ihre Versammlungen die 2G-Regel einhalten, also alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sind, können sie von den Regelungen abweichen:

    1. Entweder können sie bei der Durchführung von Versammlungen darauf verzichten, am Sitzplatz eine Maske zu tragen. Es gilt aber weiterhin, dass beim gemeinsamen Singen eine Maske getragen werden muss. 
    2. Alternativ können sie darauf verzichten, den Mindestabstand einzuhalten, wenn durchgehend eine Maske getragen wird.

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